58 K Ü C H E N M A G A Z I N 2 0 2 6 L E B E N S R A U M K Ü C H E „Die Investition in hochwertige Beschläge, stabile Schubladen und strapazierfähige Ober fl ä- chen zahlt sich langfristig aus.“ Andreas Groß So individuell jedes Haus und jede Wohnung, so einzigartig sollte auch die Kücheneinrichtung sein. Um wertvollen Platz nicht sinnlos zu verschwenden und architektonische Besonderheiten hervorzuheben, sind unsere Experten gefragt. A ls die Auftraggeber an das Münchner musterhaus küchen Studio Groß herantraten, war für Inhaber Andreas Groß und seine Frau Elke eines direkt klar. „Der Blick aus dem großen Fenster sollte in zweierlei Weise gewürdigt werden“, befanden sie. Zum einen mit einer gemütlichen Sitzbank in der Fensternische, von der man den Wechsel der Tages- und Jahreszeiten gemütlich be- obachten kann. Zum anderen mit salbeigrünen Küchenfronten, die das Draußen ins Drinnen holen und damit auch ohne rustikalen Look die Verbindung zur Natur herstellen. Und weil die Familie sich im bestehenden Grundriss einen Essplatz für vier Personen in der Küche erträumte, realisierten die Planer den Wunsch mit einer langen, auf die Kochinsel aufgesetzten Theke. Auch für die buchstäblich heiß geliebte Kaffeemaschine wurde ein adäquater Platz geschaffen: In der offenen Nische des raumhohen Einbauschranks ist sie Blickfang und zugleich stets einsatzbereit für den schnellen Energiekick. Echte Maßarbeit G U T E L Ö S U N G E N A U S D E N M U S T E R H A U S K Ü C H E N S T U D I O S 1 Auch hinter den Schranktüren geht es dank praktischer Auszüge und großzügiger Regal- flächen geordnet zu. 2 Blendfreie LED-Strahler sorgen für schattenfreie Arbeitsplatten. 2 1
59 „Am Anfang jedes Auftrags steht viel Zuhören und das Verständnis für Prioritäten.“ Maria-Christin Schwarzkopf LEICHTES FARBENSPIEL Ihr Auftraggeber war ein junges Paar, das sich für seinen Neubau eine Traum- küche wünschte. „Der Kundin war eine besondere stilistische Note wichtig. Allerdings schwankte sie noch zwischen modern und verspielt. Wir haben sicher vier oder fünf Treffen benötigt, bis sich die Vorstellungen konkretisierten“, er- innert sich Maria-Christin Schwarzkopf an die grundlegende Findungsphase. In ihrem musterhaus küchen Studio im schwäbischen Lauterstein konnte sie ihren Klienten unterschiedliche Varian- ten aufzeigen, die letztendliche Ent- scheidung fiel aber tatsächlich erst, als sie sich gemeinsam mit Musterplatten und Farbbeispielen vor Ort ein Bild machten. Bei der Planung selbst lieferte die im Vergleich zum großen offenen Raum kleine Küchennische eine Her- ausforderung. Aber mit der Idee, die Kühlschrankeinheit als Übergang zum Essbereich zu gestalten, löste sich das Platzproblem – und schuf zugleich zusammen mit einem passenden Side- board die offen-wohnliche Atmosphäre, die den Traum der Auftraggeber wahr werden ließ. 1 Regalborde rechts und links vom Fenster sowie die dunkle Wandfarbe rahmen den Ausblick über Schwäbisch Gmünd ein. 2 Mit der bei Gästen wie Hausherren beliebten Sitzbank im Fenster kann Köchin oder Koch damit rechnen, nie allein in der Küche zu sein. 3 Der ins Kochfeld integrierte Abzug sorgt für gutes Küchenklima im offenen Raumkonzept. 2 1 3
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59 „Am Anfang jedes Auftrags steht viel Zuhören und das Verständnis für Prioritäten.“ Maria-Christin Schwarzkopf LEICHTES FARBENSPIEL Ihr Auftraggeber war ein junges Paar, das sich für seinen Neubau eine Traum- küche wünschte. „Der Kundin war eine besondere stilistische Note wichtig. Allerdings schwankte sie noch zwischen modern und verspielt. Wir haben sicher vier oder fünf Treffen benötigt, bis sich die Vorstellungen konkretisierten“, er- innert sich Maria-Christin Schwarzkopf an die grundlegende Findungsphase. In ihrem musterhaus küchen Studio im schwäbischen Lauterstein konnte sie ihren Klienten unterschiedliche Varian- ten aufzeigen, die letztendliche Ent- scheidung fiel aber tatsächlich erst, als sie sich gemeinsam mit Musterplatten und Farbbeispielen vor Ort ein Bild machten. Bei der Planung selbst lieferte die im Vergleich zum großen offenen Raum kleine Küchennische eine Her- ausforderung. Aber mit der Idee, die Kühlschrankeinheit als Übergang zum Essbereich zu gestalten, löste sich das Platzproblem – und schuf zugleich zusammen mit einem passenden Side- board die offen-wohnliche Atmosphäre, die den Traum der Auftraggeber wahr werden ließ. 1 Regalborde rechts und links vom Fenster sowie die dunkle Wandfarbe rahmen den Ausblick über Schwäbisch Gmünd ein. 2 Mit der bei Gästen wie Hausherren beliebten Sitzbank im Fenster kann Köchin oder Koch damit rechnen, nie allein in der Küche zu sein. 3 Der ins Kochfeld integrierte Abzug sorgt für gutes Küchenklima im offenen Raumkonzept. 2 1 3